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Exponate 2005 - Susanne Bartram Drucken E-Mail

Susanne Bartram

 

Adresse und Vita

   
   
Porzellan gegossen
Reduktionsbrand bei 1300C°
Holzofenbrand mit Holz
Kombination mit Raku, Keselkeramik ,Glas und Edelstahl
     

Mobilésso

     
    Unser Selbst muss sein wie ein Mobilé: Mobilés, das sind diese fragilen Gebilde, eine kinetische Plastik, bei der die einzelnen Objekte an dünnen Metallstäben hängen und durch Luftströmungen in Bewegung geraten. Ganz verschiedene Elemente sind in eine äußerst genaue Balance gebracht, und dennoch ist jedes Einzelteil auf alle anderen bezogen. Alle gemeinsam orientieren sich auf einen einzigen, zentralen Punkt. Dieser Punkt gibt allen Bestandteilen ihren Halt, an ihm richten sich die einzelnen Subsysteme aus.

Große und kleine Teile sind in sich stabil ausgewogen. Nur wenn an einer Stelle etwas verändert wird, sind auch alle anderen Teile in Bewegung, die gesamte Balance des Systems gerät außer Kontrolle, aber nie aus ihrer eigenen Balance; das ist das Kunststück der Balance.

Und indem große und kleine, schwere und leichte Teile im Mobilé miteinander und gegeneinander ausgespielt sind, ergibt sich eine Abhängigkeit auch der größten Teile von den Kleinen- und umgekehrt.

Und das macht die fragile Balance eines Mobilés so faszinierend. Wenn es nicht durch grobe Einwirkung von außen verletzt wird, gewinnt es auch bei kurzfristiger Belastung immer seine ursprüngliche Ausgeglichenheit zurück. Innere Ausgleichskräfte als eine Art Selbstregulierung führen zu kurzfristig heftigen Ausschlägen - und dann pendelt es sich nach und nach in die eigene Balance wieder ein.

Das Mobilé ist eine Konstruktion zwischen großer Verletzlichkeit und ebenso großer Stabilität und Belastbarkeit.

Christoph Hasenberg

       
       
       
 

Susanne Bartram

 
       
       
  * 1959   in Beuel
       
  1976 - 1978   Fachoberschule für Gestaltung, Köln
       
  1979 - 1981   Ausbildung zur Scheibentöpferin bei Gisela Frenzel, Siegburg
       
  1981 - 1983   Kuckertz & Rennertz, Langerwehe; Töpferei Hering, Heidelberg
       
  1983 - 1985   Auslandsaufenthalt, Kreta
       
  1985 - 1986   Siegburger Töpferei, Siegburg
       
  1990   Eröffnung des eigenen Keramikstudios in Köln
       
  1997 - 2002   Töpferei H.W. Schmidt, Oberdreis
       
  2002   Fachschule für Keramikgestaltung, Höhr-Grenzhausen
       
 

Ausstellungen / Wettbewerbe

       
  Juni 2003   "Low fired - multicoloured", "Niedrig gebrannt- Hauptsache bunt"
       
      Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen
       
  Juli 2003   Keramik- Wettbewerb, Soendgen Keramik GmbH, Adendorf,
1. Platz
       
  Sept. 2003   Rheinische Töpfertage in Adendorf
       
  Juni 2004   Becher-Designwettbewerb, Fa. Ernst Carstens GmbH, Hollen-Twielenfleth
       
  Sept. 2004   BMW Design modelling competition 2004, München, 4. Platz
       
       
       
 

Kontakt

  Rheinstraße 194
56523 Ransbach-Baumbach
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