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EXPONATE 10

 

Die Absolventen
der Staatlichen Fachschulen für Keramik
Höhr-Grenzhausen

 
 

Die Auswahl ist getroffen. Vom 25.06.-25.08.2010 (Eröffnung am 25.06. um 19 Uhr)  zeigen die Absolventen der Fachschule für Keramikgestaltung im Keramikmuseum Westerwald ihre Abschlussarbeiten. Darin wird der Weg nachgezeichnet, den jeder einzelne der neun Gestalter ein Jahr anhand seiner selbstgestellten Aufgabe gegangen ist.

Die Ausrichtung und die dabei entstandenen Arbeiten zeugen wie stets von dem Bedürfnis nach und dem Beginn einer eigenen Handschrift im Umgang mit dem Material und nicht zuletzt von der Fülle der ihm innewohnenden Möglichkeiten. Das Spektrum der Arbeiten reicht dabei vom klassischen Verständnis der Keramik als funktionales Gefäß, über das autonome Gefäß, zu Wandarbeiten und bildhauerischen Ansätzen.

Die Absolventen selbst zu ihren Arbeiten:
 
"Vielfalt ist die Motivation meiner Arbeit. Hinter den zahlreichen keramischen Objekten verbirgt sich ein serielles Herstellungsverfahren über Gießformen, das seinen Anfang in organisch geformten Gipsmodellen nimmt und in eine Vielzahl von Unikaten mündet - mittels Zerschneide- und Montagetechniken."
Renate Piagno

"Alla Prima" sammelt sich in meinen Arbeiten, eine Vielfalt von ungeschiedenen Eindrücken aus der unmittelbaren Empfindung des Augenblicks."
Susann Schmiedchen

"In meinen farblich zurückhaltenden Wandarbeiten setze ich mich mit der Thematik von Anordnung, Zentrierung und Streuung auseinander."
Mirjam Hassler

"Urnen aus Lehm, aus einer selbst entwickelten, leicht verrottbaren Masse zur Beisetzung der Asche in der Erde, sind der eine Teil meiner Arbeit. Im anderen Teil beschäftige ich mich mit der Fertigung einer Aschegefäßform, geeignet als Einzelobjekt und als Objekt an der Wand oder eingelassen im Boden."
Petra Mohr

"Auf der Töpferscheibe gedrehtes und handbemaltes Geschirr. Ich arbeite mit zwei unterschiedlichen Grundformen, die durch das Wechselspiel von konkav und konvex einzeln, aber auch zusammenstehen können. Die Oberfläche zeigt die vielfältigen Möglichkeiten eines Band/Liniendekores auf weißem Grund, und wirkt entweder bunt, monochrom-elegant, oder trendig-schrill."
Claudia Winter

 "Das Gefäß als plastisches Gebilde, ohne funktionale Hintergedanken. Sich immer wieder auf ein Neues einer Fläche, einer Wandung, sowohl in Form wie Oberfläche, widmen. Mit Gegensätzlichkeiten und Verwandtem Anordnungen und Aufteilungen erprobend, das Auge immer wieder neu erkunden und bestimmen lassen."
 Julia Hass
 
"Eine Akkordfolge entdecken und sie dann situativ wiederholen, dialogischer im Material unterkommen, zum Ventil, zum Verbündeten machen. Das Unvollkommene als entscheidend, an der Möglichkeit des Scheiterns entlang, zum freiplastischen Endprodukt, das keines ist."
Martin Grade

"Auf rotationssymetrischen, dem Gebrauch entrückten, extremen Flaschenformen untersuche ich Farben und Farbflächen in freier, malerisch- gestischer Weise und stelle diese in Kontext zu präzise gesetzten Strichen, welche menschliche Emotionen in einer Momentaufnahme fixieren."
Julia Winter

"Meine für den öffentlichen Raum gedachten Plastiken sind mit ihren scheinbar entgrenzt wuchernden Formen und bedruckten Flächen ein Bild für die kindliche Kraft und fern von jedem konformen, eingeengten Denken."
Mike Wagner

Anschließend wird die Ausstellung "Exponate 2010"  vom 03.09. - 19.09.2010 in den Räumen der Handwerkskammer Köln (Heumarkt 12) zu sehen sein. Die Eröffnung ist am 03.09.2010 um 19 Uhr.

 


 

Anschrift:

Fachschule für Keramikgestaltung
Am Scheidberg
56203 Höhr-Grenzhausen

Fon: 02624 94070

Fax: 02624 940750

Internet:

www.fs-keramik.de