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Exponate 2011 ist eröffnet Drucken E-Mail

Ausstellung Arbeiten von Fachschul-Absolventinnen in Höhr-Grenzhausen zu sehen

exponate11_03.jpgHöhr-Grenzhausen. Die Ausstellung Exponate 2011, bei der die Abschlussarbeiten der vier Absolventinnen der Fachschule für Keramikgestaltung gezeigt werden, wurde im Keramikmuseum mit vielen Gästen eröffnet.



exponate11_05.jpgDer diesjährige Kreativpreis der Firma Ströher aus Dillenburg wurde an Lina Danklefsen verliehen. Mit der mit 500 Euro dotierten Auszeichnung wurde ihre gestalterisch ausgefallene Verwendung des Materials Ton gewürdigt. Lina Danklefsen hatte für ihre Abschlussarbeiten das Thema „Meeresleuchten“ gewählt und sich dabei durch die Vielfalt von Kleinstlebewesen inspirieren lassen. In dünnem, mehrschichtigem Porzellan hat sie die vielen organischen ormen umgesetzt, durch Licht wird ihre Vielschichtigkeit sichtbar.


Unter dem Titel „Element Elementiert Elementar“ hat Annette Büttner die Regelmäßigkeit von Systemen und seriell gefertigten Einzelelementen aufgeschlüsselt und neu angeordnet. Aus den Spielvarianten ergeben sich immer wieder neue Erscheinungs- und Nutzungsformen. Regina Fleischmann hat sich für ihre Porzellan-USB-Sticks nicht nur mit Keramik, sondern auch mit der elektronischen Funktionsweise des Datenträgers befasst. Herausgekommen sind weiche, abstrakte Formen, die künstlerische und funktionale Aspekte vereinen. Moderne Technik und Tradition werden dabei verbunden. Mit Systemen setzte sich Sandra Strack in ihren Skulpturen und Plastiken auseinander. Alte Strukturen hat sie dabei neu zusammengesetzt, Ordnungen geschaffen und wieder in diese eingegriffen. Hinter den Objekten steht die Frage: Wie stabil sind das System und das Leben im Allgemeinen?

Klaus Lehnhäuser, Leiter der Fachschule für Keramikgestaltung, lobte die Qualität und Kreativität der Abschlussarbeiten: „Alle Objekte spiegeln die Person und das Innere des Künstlers wider.“ Er bat die Betrachter der Ausstellung zu versuchen, offen für die Objekte zu sein und in ihnen zu lesen. An die Absolventinnen gerichtet sagte er: „Sie können stolz auf sich sein. Sie haben die kreativen Grenzen aufgebrochen und erweitert.“ Zum Abschluss der dreijährigen Ausbildung zu Keramikgestalterinnen überbrachte auch Landrat Schwickert seine Glückwünsche. Er lobte die hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten in Höhr-Grenzhausen.

Die Exponate 2011 sind bis zum 21. August im Keramikmuseum zu sehen.

Natalie Simon, Westerwälder Zeitung, 21. Juni, Seite 17

Weitere Fotos zur Ausstellung finden Sie in der Fotogalerie

 
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