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Keramischen Welten eröffnet Drucken E-Mail

Die „Keramischen Welten“ wurden zur Bundesgartenschau auf der Festung Ehrenbreitstein eröffnet. Fachschulen für Keramik präsentieren sich im Rahmen des Bildungs- und Forschungszentrums Keramik

buga-keramische-welten.jpgEndlich war es soweit! Monatelang wurde entworfen, geplant und organisiert: am 15. April wurde die Ausstellung „Keramischen Welten“ im Ravelin auf der Festung Ehrenbreitstein zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz eröffnet.

Während am Morgen der Bundespräsident Christian Wulf seine Grußworte zur Eröffnung an die BUGA- Besucher richtete, halten sich zur Ausstellung „Keramische Welten“ Hendrik Hering, Minister für Wirtschaft , Verkehr und Landwirtschaft und Weinbau, Heidi Schumacher, Abteilungsleiterin Kultur im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises und nicht zuletzt Michael Thiesen und Thilo Becker Bürgermeisterduo der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen bereit, um den Beitrag der Stadt Keramik zur BUGA zu würdigen.

Ein starkes Team aus Bildungs- und Forschungszentrum Keramik e.V. (BFZK) und freischaffenden Keramiker/innen stemmte die Aufgabe Keramik in all ihren Facetten in den eigens hergerichteten Festungsräumen „Ravelin“ sichtbar und erlebbar zu machen.Ist man erst mal durch das massive 5 Tonnen schwere Tontor am Anfang der Ausstellung hindurch geschritten kann man sich dem Sog der Keramikvielfalt kaum mehr entziehen.

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BFZK Präsentation
 
Ein Keramik-Film zeigt die Vielfalt des Werkstoffes


Mit Fotostrecken und Tonbandaufnahmen wird die traditionelle Keramik in Erinnerung gebracht, der Raum „Talente“ zeigt jede Woche während der gesamten BUGA- Zeit einen zeitgenössischen Keramiker mit seinen Arbeiten aus Höhr-Grenzhausen und Umgebung, „verwandelte“ Kanonenkugeln spielen mit Masse und Raum bis hin zu 1500fach vergrößerte Makroaufnahmen im Raum „Keramik entdecken“, die den Werkstoff in ungekannter Schönheit zeigen. In Zusammenarbeit mit der FH Koblenz und namhaften Firmen wie der Ebener GmbH lernen die Besucher dort auch Keramik und ihre neuen fruchtbaren Werkstoffkombinationen kennen. Der Vorgang des Drehens kann an der Fußdrehsscheibe ausprobiert werden oder auch beim Abräuchern eines RAKU- Stückes können Sie Hand anlegen. RAKU –heißt frei übersetzt „Freude“.

Die Profis zeigen Ihnen wie ein Becher aus der Glut entnommen und im Sand-Sägemehl-Bett abgeräuchert wird. So entwickeln sich die schönsten Glasuren. Wer möchte, kann hier sofort selbst tätig werden. Einige der fast 40 individuellen Keramik-Ateliers in Höhr-Grenzhausen entwarfen einen so genannten BUGA-Becher , dessen Form vorgegeben ist und dessen Ausgestaltung individuell gehalten wurde. So wird jeder Besucher das passende Erinnerungsstück für sich finden.

Weitere Mitmach-Aktionen auf der Festung finden Sie auch unter www.buga.hoehr-grenzhausen.de

Artikel von: Westerwaelderleben.de, Mittwoch, 20.04.2011

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Artikel: Westerwälder Zeitung vom Montag, 18. April 2011, Seite 13 - zum download

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